ERGOTHERAPIE ROSENHEIM | KONZENTRATIONSSTÖRUNGEN
KONZENTRATIONS STÖRUNGEN
Übergänge zwischen Konzentrationsstörungen und einer Konzentrationsschwäche sind fließend und lassen sich nicht exakt voneinander abgrenzen.

Konzentrationsstörungen in Situationen, die nicht anstrengend sind
Bei einer Konzentrationsstörung oder einer Konzentrationsschwäche schweifen die Gedanken immer wieder ab. Kinder, Jugendliche und Erwachsene nehmen sogar spontan andere Tätigkeiten auf.
Ein solches Verhalten kann genauso durch äußere Reize ausgelöst werden, wie ohne Ablenkung von außen. Ein typisches Beispiel ist ein Schulkind, das an seinem Schreibtisch sitzt und anfängt zu spielen, obwohl es eigentlich seine Hausaufgaben machen sollte. Am Arbeitsplatz eines Erwachsenen kann man ähnliche Situationen darstellen.
Da Konzentration Willen und Anstrengung erfordert, ist es bis zu einem gewissen Grad menschlich, sich selbst abzulenken, wenn eine ungeliebte Aufgabe ansteht. Bedenklich ist ein solches Verhalten insbesondere dann, wenn Konzentrationsstörungen sogar in positiven Situationen auftreten, etwa beim Ausüben eines Hobbys.
Konzentration bedeutet Höchstleistung für das Gehirn
Sich auf eine Tätigkeit oder einen Gedanken zu konzentrieren, bedeutet für das Gehirn geistige Höchstleistung. Sie kostet den Körper zusätzliche Energie und kann daher nur über einen begrenzten Zeitraum aufrechterhalten werden.
Die Abnahme der Konzentrationsfähigkeit ist deshalb nicht gleichbedeutend mit Konzentrationsstörungen. Sie ist vielmehr ein normaler, natürlicher Prozess – wer sich lange konzentrieren muss, fühlt sich oftmals ebenso erschöpft wie nach körperlicher Arbeit.
Die Konzentrationsfähigkeit kann aber auch – ähnlich wie ein Muskel – gezielt trainiert werden. Hier setzen wir gezielt, u.a. mit der wissenschaftlich evaluierten Studie mit Neurofeedback an.

Eine Konzentrationsstörung oder eine Konzentrationsschwäche kann in jedem Lebensalter auftreten.
Hinter beiden Begriffen verbirgt sich das gleiche Problem:
Den Betroffenen, Kindern, Jugendliche und Erwachsenen gelingt es nicht, ihre Aufmerksamkeit zu bündeln und sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Falls dieser Zustand vorübergehend ist, so wird er als Konzentrationsstörung bezeichnet. Von einer Konzentrationsschwäche spricht man dann, wenn der Zustand länger anhaltend oder sogar dauerhaft ist.